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Fleischfressende Pflanzen

In dieser Rubrik stelle ich dir die sogenannten Pflanzen aus gemäßigten Klimazonen vor, die ich das ganze Jahr über im Freien züchte.

 

Das Substrat

Fleischfressende Pflanzen wachsen in Feuchtgebieten wie beispielsweise Mooren. Das Substrat sollte aus hellem Torf bestehen. Man kann Perlite und getrocknetes Sphagnum hinzufügen. Ich füge außerdem lebendes Sphagnum auf der Oberfläche hinzu. Drosera-Arten schätzen eine dicke Schicht Sphagnum auf dem Torf. Darauf werde ich im entsprechenden Datenblatt noch einmal eingehen. Blonder Torf ist aufgrund seiner Nicht-Nachhaltigkeit immer schwerer zu finden. Es gibt jedoch Alternativen, die von einigen Züchtern getestet werden, wie beispielsweise Kokosfasern. Ich selbst habe damit noch keine Versuche unternommen. In meinem Webshop finden Sie lebendes und getrocknetes Sphagnum, um mit der Zucht fleischfressender Pflanzen zu beginnen.

 

Die Bewässerung

Es muss unbedingt weiches Wasser wie Regenwasser oder Osmosewasser verwendet werden. Die Bewässerung mit mineralhaltigem Leitungswasser ist für fleischfressende Pflanzen kurzfristig tödlich. Von März bis Oktober sollte der Topf immer in 2 bis 5 cm Wasser stehen. Im Winter stelle ich die Töpfe wettergeschützt auf meine Terrasse, aber immer an einen kühlen Ort. Es ist wichtig, den Topf niemals vollständig austrocknen zu lassen.

Überwinterung

Die fleischfressenden Pflanzen, die ich im Folgenden vorstelle, müssen im Winter im Freien bleiben, damit ihre Winterruhe gewährleistet ist. Die Drosera bilden ein sogenanntes „Hibernaculum“. Die Klebefallen verschwinden im Winter, und es bleibt nur der Pflanzenkern übrig, der sich wie in sich selbst zusammenrollt. Die Überwinterung in der Kälte ist für die Pflanzen wichtig, da sie ihrem Wachstumsrhythmus entspricht. Fehlt sie, führt dies zum Absterben der Pflanze. Man sollte sie daher im Winter nicht warm in der Wohnung halten.

Drosera rotundifolia
Sarracenia
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